Chianciano besitzt etruskische Hinderlassungen von bemerkenswertem Wert. Die Stadt bietet alle Möglichkeiten, für den, der einen Aufenthalt sucht, der die Pflege für den Körper mit Kunstwerken, Kirchen, Museen und entspannenden Dörfern verbindet, ohne selbstverständlich auf den eno-gastronomischen Aspekt, eines Landes, das uns die Welt des Olivenöls, in die Weine Chianti, Nobile von Montepulciano und den Brunellowein von Montalcino und in Gerichte wie das Fiorentina-Steak und den Ziegenkäse offenbart hat, verzichten zu müssen.

Das Tal Val d’Orcia ist ein natürlich helles und sauberes Gebiet, wo der landwirtschaftliche Charakter seiner Wirtschaft und das Ausharren seiner Bewohner, die sich mit den der Erde verbundenen Arbeiten beschäftigen oder mit dem Verarbeiten der sich am Ort vorfindenden Rohstoffe und somit die Beziehung Mensch-Ambiente gewahrt haben, die sie zu einer fast überall unbekannten Würde erhoben haben.
Im Val d’Orcia empfängt eine landwirtschaftliche Zivilisation, die sich nie dem Progress ergeben hat, die Gäste wie zur Zeit der Wanderer und Pilger, ist ihr aktiver Zeuge und beteiligt sich an bewährte gesellige Tafelrunden.
Die Landschaft des Val d’Orcia, die durch ein Aufeinanderfolgen von hügeligen Erhebungen charakterisiert ist, ist durch die mittelalterliche Spur der Via Cassia (oder Francigena) gekennzeichnet: eine Spur, die man auch längs der Strassen bis in die wichtigen Zentren von San Quirico, Castiglione, Radicofani vorfindet und auf Seitenwegen durch die Valdichiana in Pienza und Montalcino.
Unter den kleinenen Zentren heben sich besonders Bagno Vignoni, San Giovanni d’Asso und das kleine Dorf Montisi hervor.



Valdichiana ist ein Ambiente mit freundlichem Profil, mit mildem Klima und mit seltenem Privileg, eine komplexe und interessante Varietät an Natur zu besitzen.
Dieses herrliche Gebiet, durch eins der wichtigstenThermalbecken Italiens charakterisiert, abseits von grossen Stadtzentren, sauerstoffreich durch grosse Wälderflächen, wird als einer der reinsten Flecken Europas angesehen und als eines der Zentren mit der raffiniertesten  Brot-, Wein- und Olivenölkultur. Der Gast findet in diesem Gebiet das ideale Ambiente, nicht nur dank der herrlichen Landschaft und des milden Klimas, sondern auch wegen der kulturellen Identität des Ortes, der seine tiefen Werte bewahrt hat. Hier, in den Museen, in den archeologischen Zonen, in den Monumenten, in den geschichtlichen Zentren und in der Landschaft leben die Zeugnisse einer ununterbrochenen Folge von Kulturen (paläolithische, etruskische, römische, mittelalterliche und aus der Renaissance) und sind noch sehr present. All dieses wird von der traditionellen Gastfreundschaft der Bevölkerung begleitet, die gewusst hat, einladende Einrichtungen verstreut und mitten im Grünen der schönsten und erlebnisreichen toskanischen Landschaft zu realisieren.
Ihr Gebiet ist momentan in 20 Gemeinden unterteilt, 8 davon in der Provinz Siena: Cetona, Chianciano TermeChiusi, Montepulciano, San Casciano dei Bagni, Sarteano,  Sinalunga, Torrita di Siena; in der von Arezzo: Cortona, Castiglion Fiorentino, Civitella in Valdichiana, Forano della Chiana, Lucignano, Marciano della Chiana, Monte San Savino und Arezzo; ausserdem gehören noch zum umbrischen Gebiet die Gemeinden Castiglione del Lago und Città della Pieve in der Provinz Perugina und schliesslich Monteleone d’Orvieto und Fabro in der Provinz Terni.




Pienza

Monticchiello

Montalcino

Bagno Vignoni

San Giovanni d’Asso

Montisi




Umgeben von Olivenhainen und Weinreben des Chianti gilt Siena als eine der schönsten Städte der Toskana. Sie liegt auf der Kuppe von drei Hügeln und wird von breiten Wegen und engen Ecken durchquert, die alle zum Herzen der Stadt führen, zum Piazza del Campo sowie zu den wichtigsten kulturellen Gebäuden wie der Dom  und das Ospedale di  Santa Maria della Scala.
Siena ist berühmt wegen seines Palio, das historische Pferderennen, das jedes Jahr am 2. Juli und am 16. August stattfindet, aber auch wegen seiner Universität, eine der ältesten Europas.

Die Stadt ist in 17 Contraden oder Stadtteile aufgeteilt. Während des Palios wetteifert jede Condrada gegen alle anderen und die Rivalität der Konkurrenten ist ein wesentlicher Bestandteil der Atmosphäre monatelang vor dem Ereignis. Für jedes Rennen werden zehn Contraden ausgewählt, jede bekommt ein Pferd zugeteilt, das im Rennen um den Piazza del Campo galoppiert, während tausende von Menschen, Zuschauer und Teilnehmer, den Platz in ein lebendes Meer verwandeln.

Jeden Sommer werden zwei Wettrennen ausgetragen: eins am 2. Juli und das andere am 16. August. Die Festlichkeiten beginnen jeweils drei Tage vor dem Palio, auch wenn schon eine Woche vor dem Ereignis die Anspannung deutlich wird. Während dieser Tage gibt es Festessen, Umzüge, Segnungen der Pferde und Feste jeglicher Art. Der Platz wird kurz vor Beginn des Palio gesperrt und nach eventuellen falschen Starts rennen die Pferde los und alles ist zu Ende noch bevor der Staub sich wieder abgesetzt hat. Die Contrada, die gewonnen hat, feiert dann wochenlang mit Festessen und Diskussionen, während die Contraden, die verloren haben, nur darauf hoffen können, mit grösserer Vorbereitung und mehr Glück im nächsten Wettrennen zu gewinnen.

Das Erstaunen derjeniger, die dieses traditionelle Pferderennen miterleben, ist nichts Ungewöhnliches, da es auch die Bewohner der Stadt selbst trifft: der Palio ist ein Phänomen, einzigartig in seiner Art, das starke Emotionen auslöst, und da es eine fest verwurzelte Tradition ist, betrachten die Bewohner von Siena dies als einen Teil von sich selbst: eine Erfahrung, die man einmal im Leben erleben muss. 

Ein kleines etruskisches Dorf aus der hellenistischen Zeit (III.-II. Jahrh. v. Chr.), das seine  Geschichte ungefähr im X. Jahrhundert anfing und den Namen des heiligen Bischofs von Modena, San Gimignano, annahm, der die Gemeinde vor den barbarischen Horden gerettet haben soll. Eine starke Entwicklung hat es während des Mittelalters erlebt mit einer ausserordentlichen Blüte an Kunstwerken, die Kirchen und Klöster schmückten.



Die Stadt Volterra und ihre herrliche Umgebung stellen in der Toskana wahrscheinlich eine  Wirklichkeit dar, die unterschiedlicher nicht sein kann und reich an Sehenswürdigkeiten ist. Die indiskutable geschichtliche Tradition vereint sich mit der herrlichen Natur, die von der Morphologie zur Vegetation und Tierwelt ein wirklich imposantes Patrimonium bietet.

Die Stadt, ein Schmuckstück etruskischer, römischer, mittelalterlicher und aus der Renaissancezeit stammende Kunst, wird von einem 550 m hohen Hügel über das Tal del Cecina hinaus bis ans Meer dominiert

In Volterra hat die Geschichte fortwährend ihre Spuren hinterlassen, von der etruskischen Zeit bis ins 19. Jahrhundert, mit künstlerischen und  monumentalen Zeugnissen von grösster Bedeutung, die ganz einfach beim Bummeln durch die Strassen des historischen Stadtzentrums bewundert werden können, aber auch beim Besuchen der drei städtischen Museen: Museo Etrusco, Pinacoteca Civica und Museo d’Arte Sacra. Dazu eine unverdorbene Landschaft, eine Lebensqualität noch nach Mass des Menschen und ein in der Welt einzigartiges Kunsthandwerk: Alabaster.
Heute ist Volterra eine Stadt, die noch nicht vom rasenden Rhythmus unserer Zeit kontaminiert ist und wer den volterranischen Hügel besucht, gewinnt sofort den Eindruck  sich vor einer ganz besonderen Stadt zu befinden, wo man die Sensation hat, in der Antike zu leben, zwischen den engen Gässchen eines mittelalterlichen Dorfes, zwischen Berufen, deren Wurzeln aus einer etruskischen Vergangenheit stammen.

Das ideale Ziel für einen Aufenthalt in der Toskana, auf Entdeckung eines der saubersten Gebieten der Region, das gleichzeitig nur ein Schritt vom Meer und von den bedeutendsten Städten der Kunst entfernt liegt.

Cortona.

Auf einem Hügel erbaut, überblickt der Ort das ganze Tal. Cortona war einst eine umbrische Festung, geriet aber zwischen dem VII. und VIII. Jahrhundert v. Chr. unter etruskischer Beherrschung.

Zeugnisse von der grossen etruskischen und mittelalterlichen Macht, die Cortona besass, zeigt heute noch die imposante Mauer, die den Ort umgibt.

Die wichtigsten Monumente, die zu besichtigen sind: der Palazzo Pretorio, Sitz des Museums dell’Accademia Etrusca, die Festung Medicea di Girifalco, die Kathedrale, das Museo Diocesano, die Kirche Santa Margherita, die das Dorf überblickt und das Kloster delle Celle, gegründet von San Francesco d’Assisi.

Montepulciano.

Die besondere Lage auf der Kuppe einer Hügelkette zwischen Valdichiana und Val d’Orcia hat die Geschichte der Stadt Montepulciano gezeichnet.

Sie erhebt sich auf einem Hügel von 605 m über dem Meeresspiegel, von dem man durch die weiten Täler und durch das Gebiet dieser Gemeinde schweifen kann; die Landschaft wird noch angenehmer durch die kultivierten Olivenhaine und den Weinanbau gestaltet  sowie durch das vielfältige Panorama, das die Natur dieses Gebiets bietet wie die tonhaltigen Hügeln und die Zypressen, die der Landschaft mit ihren senkrechten Linien eine einzigarte Form verleihen. Vom Turm des Rathauses aus der Renaissancezeit 
erkennt man unklar die Berge Sibillini und den Cimone und bei besonders klarem Wetter den Gran Sasso Italiens in den Abruzzen.

Einer alten Legende nach soll Montepulciano auf Wunsch des vermutlichen etruskischen Königs Lars gegründet worden sein. Tatsächlich wird behauptet, dass er von Chiusi auf den antiken Hügel Mons Mercurius umgezogen war, gefolgt von den Einwohnern von Chiusi, die später den Namen des Berges in Mont Politicus änderten.

Montepulciano ist hauptsächlich wegen seiner grossartigen Bauten aus der Renaissancezeit bekannt, für die elegante Schönheit seiner Kirchen und wegen des Vino Nobile, einer der meistgeschätzten Weine der Toskana auf internationalem Niveau.

Chiusi.

Lateinischen Quellen nach ist Chiusi eine der ältestesten Städte der Etrusker.

Die Stadt ist wegen ihrer Nekropolen berühmt, die die Hügel einnehmen, die wie ein Gürtel um die aktuelle Ortschaft liegen sowie wegen ihrer unterirdischen Gängen.
Auf dem kultivierten Land und in den Wäldern fand man im Laufe der Jahrhunderte, besonders im 19. Jahrhundert, über tausend Gräber.
Die Gräber sind im weichen Sandstein gegraben, der es erlaubt hat, sogar Holzreste der Häuser nachzubilden und die Wände zu bemalen, andererseits hat er jedoch auch wegen seiner geringen Haltbarkeit den Verfall begüstigt, so stark, dass sogar das Betreten einiger der berühmtesten Gruften eingeschränkt werden musste.

Die wichtigsten sind: das Grab der Affen (480-470 v. Chr.), das Grab des Löwen (510 v. Chr.) und das Grab der Pilgerin (benutzt vom IV. bis II. Jahrh. v. Chr.).

Der Untergrund des historischen Stadtzentrums wird von einem dichten Netz etruskischer Gänge durchzogen, die mit antiken Brunnen und Zisternen  verbunden sind, die oft jahrhundertelang als Abstellräume und Keller der darüber stehenden Gebäude benutzt wurden. Die Besichtigung dieses komplexen unterirdischen Systems von Chiusi verkörpert auch eine gewisse Suggestion im Zusammenhang mit der Legende von Porsenna.

Das Labyrinth von Porsenna besteht wesentlich aus einer Reihe von Gängen, die wahrscheinlich aus der etruskischen Epoche stammen und fast die ganze Altstadt von Chiusi durchkreuzen, die gegraben wurden, um das Regenwasser zu entwässern. Das sagenhafte Grabmal vom König Porsenna wurde nicht im Labyrinth gefunden, das nach Meinung von Plinio unter der Stadt Chiusi in einem Monument mit einer 90 m langen Basis begraben wurde, das ein Labyrinth enthielt und von Pyramiden und einer Abdeckung aus  Bronze zugebaut wurde.

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